Alle die mehrerer Linux Server verwalten, werden schnell auf der Suche nach einem Tool sein um die Verwaltung zu zentralisieren. Ich war schon lange auf der Suche nach einem Tool das ich webbasiert nutzen kann. Also Browser öffnen kurz Zustand der Server überprüfen und eventuell per SSH zugreifen. Nur hat das hat ein Nachteil, ich muss meine Passwörter oder SSH Schlüssel jemanden anderem anvertrauen. Was für mich aber nicht in Frage kommt, meine Server meine Daten. Nun bin ich aber doch fündig geworden nach einem Tool das genau diese Brücke schlägt, es ist webbasiert und ich kann die meine Zugangsdaten bei mir behalten. Den mist.io bietet nebst der Möglichkeit alles bei Ihnen zu lagern auch die Möglichkeit die Zugangsdaten selber zu hosten. Dazu muss man aber natürlich wieder einen eigenen Server haben oder das ganze als Docker File zu hosten (siehe unten). Auf dem wird eine Python Applikation installiert die einen Webserver mit sich bringt auf diesen ich dann zugreifen kann. Achtung die Installation und das einrichten braucht wohl schon etwas Linux und Webserver Kenntnisse. Die Applikation und eine Anleitung wie Du es einrichten musst findest Du auf Github von mist.io. Aber wie gesagt nur einfach installieren ist nicht! Den dann hätte jeder Zugriff auf deine Server!
Die Oberfläche von mist.io ist ziemlich JQuery’isch 😉 Da soll aber bald daran geschraubt werden. Auch die Terminalfunktion ist noch etwas eingeschränkt, aber auch da soll bald nachgebessert werden.
So sieht die Oberfläche von mist.io aus:
Mist.io - Overview

Die Cloudumgebungen von Digitalocean, Amazon EC2, Rackspace und noch einigen mehr können einfach eingebunden werden. Bei z.B. Digitalocean kann ich auch neue Server anlegen und verwalten.mist.io - Supported Provider
Nebst dem Shellzugriff hat man auch gleich ein interessantes Monitoring Tool zur Hand, diese Funktion ist aber nicht gratis, dass doch einige Statistiken bietet.Für mich ist mist.io genau wonach ich gesucht habe. Die Applikation bietet noch nicht alle Funktionen die ich gerne hätte, so wäre ein richtiges Terminal cool oder die Möglichkeit „Rezepte“ zu erstellen um schnell und einfach mehrerer Befehle abzusetzen oder Software zu installieren.Die Grundfunktionen, also Terminal und Reboot sind gratis. Wenn Du noch ein Monitoring möchtest musst Du bezahlen. Wenn Du Monitoring verwendest werden diese Daten an mist.io gesendet, deine Passwörter oder SSH Keys bleiben aber lokal in Deiner Installation.
mist.io - Monitoring

Die Jungs von mist.io haben mir auch mal einen kleinen Einblick gegeben was als nächstes kommen wird, sie sind auch sehr an Feedback interessiert und geben Dir auch gerne Auskunft. Hier was kommen soll:
Support für die Google Compute Engine ist nun da!
– Applikationsspezifische Metrics und eigene Kundenspezifische Metrics
– 
Docker Support
– Verbesserte Anmeldung und 2-factor Authentifizierung
– Mobile Apps für iOS und Android
– Support für Multi-User Umgebungen mit unterschiedlichen Rollen und Verantwortlichkeiten
– Support für Windows Azure und Windows OS

Für mich ein sehr interessantes Feature ist die Docker Einbindung, hoffe das kommt bald 😉

Note:
Falls Du die mist.io Instanz als Docker File laufen lassen möchtest dann kannst Du es hier im Docker Index downloaden oder auf meinem Github Account hier.

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